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Archive for Mai, 2009

Trainingsmonat Juni – bald gehts los

Montag, Mai 25th, 2009

“Ich fahre zu keinen reinen Renntrainings dieses Jahr” – so meine Aussage im Winter und noch am Anfang der Saison. Dann die erste Saisonplanung, noch immer keine Trainings auf dem Plan sondern nur reine Rennveranstaltungen welche von mir zum grossen Teil als Training angesehen wurden.

Plötzlich lichtete sich der Kalender und der Juni wurde zum Monat ohne Veranstaltung – hmm ein ganzer Monat ohne Rennstrecke – na ich weiss nicht.

So kam schnell die Entscheidung vielleicht doch mal ein Montagstraining in Hockenheim zu besuchen. Vielleicht sogar noch mal den Nürburgring wenn es passt – ach siehe da da ist ja noch ein Termin zu finden. Dann noch der Sturz am Schleizer Dreieck – als nutzen wir den Juni doch mal anständig und gehen fleissig Trainieren. 4 Termine sind es geworden – direkt am kommenden Sonntag geht es nach Hockenheim um direkt am Wochenende darauf in die Schleiz aufzubrechen. Die Termine hier im Überblick:

  • 31. Mai – Hockenheimring
  • 6. – 7. Juni – Schleiz
  • 15. Juni – Hockenheimring
  • 22. Juni – Nürburgring

So gefällt mir der Terminkalender schon besser und ich kann wirklich alle Strecken vor dem jeweiligen Lauf im Seriensport einmal besuchen und mich auf diese einschiessen …
Besonders freue ich mich auf den Termin am Schleizer Dreieck und hoffe meine Zeiten dort noch etwas verbesser zu können :)


Gelungener Saisonauftakt für Thomas Schiffler – Pressebericht online

Mittwoch, Mai 13th, 2009

“Erstes Podium – Gelungener Saisonauftakt für Thomas Schiffler” – so der Titel des Rennberichtes, welcher am 7. Mai 2009 im Rheingau-Echo erschienen ist.

Seit dem heutigen Tag ist der Artikel nun auch online verfügbar:


Sturz am Schleizer Dreieck – Rider OK

Samstag, Mai 9th, 2009

Eigentlich sollte es nur ein gemütliches erstes beschnuppern des Schleizer Dreiecks für mich werden, Standesgemäß im Rahmen der Seitenwagen WM durch den Start in der Superbike Open im DMSB Sportbike Pokal. 3 Tage sollte es um den Kurs gehen, für mich war leider schon am Abende des ersten Tages Schluss mit dem Besuch im Osten. Aber erstmal von vorne …

Nachdem das Lager am Donnerstag abend aufgebaut, die Papierabnahme und auch die technische Abnahme erfolgt war wurde der Abend früh beendet um am nächsten morgen fit für die anspruchsvolle Strecke zu sein.

Schon die ersten Meter auf dem Schleizer Dreieck waren arg ungewohnt – wo zur Hölle sind hier nur die Auslaufzonen? Direkt neben der Strecke nur normale Wiese, besonders der schnelle Teil Bergab, an welchem man im 6ten Gang in voller Schräglage am Kabel zieht benötigt schon mächtig viel Vertrauen in das Material. Nicht auszudenken was passiert wenn man hier vor dem Umlegen von rechts nach Links das Vorderrad verliert … da möchte ich nun echt nicht abfliegen. Aber nun gut, wir sind ja hier nicht zum dumm rum gucken sondern zum Fahren … Also fasse ich mir ein Herz und taste mich langsam an den Kurs heran. Spass macht er … ist eben doch mal was anderes. Nach dem 2ten Trainingsturn steht eine 1:38.5 auf meinem neuen Laptimer – somit wäre mein Ziel, welches ich mir vor der Anreise gesetzt habe, schonmal erreicht. Da geht aber noch viel mehr … unter normalen Umständen zumindest.

Die erste Qualifikation steht an. Ich rolle als einer der letzten auf den Kurs um nicht von anderen auf meiner schnellen Runde aufgehalten zu werden. Die erste fliegende Runde läuft noch nicht so perfekt, ich treffe weder Brems- noch Einlenkpunkte und komme nicht wirklich gut rum. Im Anbremsen auf die erste Kurve nach der Ziellinie dann ein heftiger Rutscher über das Hinterrad – gerade noch abgefangen. Einlenken, sanft ans Gas und schon liege ich auf der Nase. Das Hinterrad ist einfach weg gerutscht und ich kugle mich über die Strecke – scheisse so viel “Hell-Dunkel-Hell-Dunkel” mag ich ned, es wirbelt mich mächtig durcheinander. Als ich zum liegen komme springe ich auf und verlasse sofort die Strecke, das Motorrad bleibt liegen, dafür sind die Streckenposten da. Gerade als ich mich umdrehe sind die auch schon am Motorrad und halten mit dem Feuerlöscher drauf. Ähm Feuerlöscher – sonst gehts noch?

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Carsten, welcher sich auf der Tribüne das Treiben ansah, kommt zu mir geeilt und beruhigt mich “Es war nicht Dein Fehler, Du hast Flüssigkeit verloren man hat es Dampfen sehen. Vermutlich Öl oder Kühlerflüssigkeit, da kannste nix mehr machen”. Das bringt mich nur jetzt auch nicht weiter – mein Bock liegt da und ich hab den Adler gemacht. Dennoch gut, wenigstens ne Vermutung was es war.

Zurück am Platz entschied ich mich sofort einzuladen und die Heimreise anzutreten. Ein Sturz ist genug, jetzt gemütlich wieder reparieren und fürs nächste Training am 31. Mai fit sein. Viele fleissige Hände halfen mir beim Einladen, ein riesen Dank hierfür, das ging super Fix und ohne euch hätte das ewig gedauert. Echt genial wie der Zusammenhalt an der Rennstrecke ist, das ist einer der Gründe warum ich so gerne da bin.

Zuhause angekommen wurde direkt das Motorrad ausgeladen und von der Verkleidung befreit. Erste Schadensaufnahme: sieht doch gar nicht so schlimm aus. Also erstmal vom Löschmittel befreien und sauber machen, dann den Schaden suchen.

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Ich öffne den Kühler und möchte den Flüssigkeitsstand kontrollieren – leer? Ähm … na gut, her mit dem Wasser und nachfüllen. Das Wasser fliest oben ein … gut … warum kommt das aber unten wieder raus? Das ist aber ned original, das muss so ned sein … Also suchen wir mal nach der Ursache:
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Ich glaub ich werde verrückt, eine Schlauchschelle ist gebrochen und der Schlauch vom Kühler zum Motor ist abgesprungen. Somit ist natürlich die komplette Kühlerflüssigkeit ausgetreten und direkt in meinen Verkleidungsbug gelaufen.
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In Schräglage ist dann wohl der Bug ausgelaufen und die Flüssigkeit mir aufs Hinterrad. Ich glaub ich bin bescheuert – ein Teil für wenige Cent sorgt dafür dass ich so nen Mega Abflug hinlege.
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Es mag komisch klingen aber ich bin über diese Diagnose erfreut. Es ist wirklich ein technischer Defekt die Ursache für meinen Sturz – und zwar ein richtiger Defekt. Eine gebrochene Schlauchschelle ist nun echt doof gelaufen, das nur die Wirkung dieser kleinen Ursache so riesig ist, gefällt mir gar nicht.

Eine kurze erste Schadensaufnahme:

  • Lenkerstummel rechts abgebrochen
  • Fussrastenanlage rechts defekt
  • Killschalter defekt
  • Auspuff angekratzt – undicht
  • Verkleidung durchgeschliffen
  • Rahmenschoner muss getauscht werden

Alles in allem kein allzu grosser Schaden, sollte schnell wieder fit zu bekommen sein. Jetzt werde ich mir erstmal anständige Schraubschellen suchen und das komplette System mit anständiger Qualität versehen. Unglaublich sowas …

Achja, noch zu meiner Person:
Mir geht es wirklich gut, auch wenn Kombi und Helm stark in Mitleidenschaft gezogen wurden habe ich nur ein wenig Muskelkater. Somit Glück im Unglück, das Moped kann ich reparieren, hautpsachen meine Knochen sind Heile.

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Die ersten Teile sind schon bestellt, am 31. Mai geht es wieder los und zwar zum Training nach Hockenheim.


Nach dem Rennen ist vor dem Rennen – Aufbruch zum Schleizer Dreieck

Donnerstag, Mai 7th, 2009

Kaum ist der erste Lauf zur deutschen Seriensportmeisterschaft vorbei und das Ergebnis langsam im Kopf angekommen schon steht das nächste Rennen auf dem Plan. Am Wochenende vom 8. – 10. Mai 2009 steht der erste Lauf zum DMSB Sportbike Pokal im Rahmen der Sidecar WM am Schleizer Dreieck auf dem Kalender.

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Das Schleizer Dreieck ist die älteste Naturstrecke Deutschlands welche entgegen dem Uhrzeigersinn gefahren wird. Bisher hatte ich noch nicht das Vergnügen dort meine Runden zu drehen, nutze an diesem Wochenende aber die Gelegenheit des Sportbike Pokals um mir die Strecke für die Seriensportmeisterschaft schon einmal anzusehen. Die Vorbereitungen sind getroffen, der Wage gepackt und direkt nach der Arbeit geht es los in Richtung Schleiz.
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Rein vom Ergebnis her werde ich dieses Wochenende wohl wieder auf den Boden der Tatsachen zurückgeholt. Starte ich doch mit meiner Suzuki GSX-R 750 in der Superbike Open Klasse mit derzeit 23 Nennungen als einer von 2 Leuten welche weniger als 1000 ccm haben. Sprich, Leistungsmäßig stehen wir wohl ganz hinten an und werden das Nachsehen haben. Ich bin gespannt wie stark das Feld real sein wird und freue mich den Kurs kennen zu lernen.
Das Wochenende steht für mich ganz klar unter dem Motto: “Sitzen bleiben und Spass haben, auch wenn ich die rote Laterne halten muss”.

Der Zeitplan:
Freitag:
09:40 – 09:55 – 1. freies Training
13:35 – 13:50 – 2. freies Training
17:25 – 17:45 – 1. Zeittraining
Samstag:
10:25 – 10:40 – 2. Zeittraining
16:10 – 16:35 – 1. Rennen
Sonntag:
09:05 – 09:25 – Warmup
15:15 – 15:45 – 2. Rennen


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