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Rang 3 bei ADAC Conti Endurance Challenge in Oschersleben

Das Wochenende vom 1. – 3. Mai stand voll im Zeichen des Motorsports. Neben dem Saisonauftakt im Seriensport stand der 2te Lauf zur ADAC Conti Endurance Challenge auf dem Plan.

Gemeinsam mit Carsten ging es auf unterlegenem Material (Suzuki GSX-R 600 und Suzuki GSX-R 750) in der Klasse 5 (“Open Klasse” – 4-Takter offene Leistung) zu den 4 Stunden von Oschersleben an den Start. Das Ziel war schnell gefasst – Sturzfrei durchkommen und nach Möglichkeit nicht letzter werden, was uns in Anbetracht der Mitstreiter auf GSX-R 1000 oder Yamaha R1 als hohes Ziel vorkam.

Nach der Qualifikation gingen wir von Startplatz 16 ins Rennen. Den Start übernahm Carsten, Bundy ging uns ein wenig zur Hand und hielt das Motorrad beim Le Mens Start in der Startaufstellung. Die Fahne wird geschwungen, Carsten sprinten zur GSX-R und legt so. Der Start ist nicht wirklich perfekt gelaufen, dennoch kommt Carsten auf Position 16 aus der ersten Runde zurück. Gut, das wäre dann schonmal gut gegangen. Carsten dreht Runde für Runde und brennt permanent Rundenzeiten um die 1:38 in den Asphalt. Hey, wir wollten das ganze doch gemütlich angehen lassen und hatten uns auf 1:40er Zeiten geeinigt. Nun gut, offensichtlich möchte Carsten die Messlage etwas höher legen.

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Nach rund 40 Minuten dann der erste Fahrerwechsel, Carsten kommt rein, wir übergeben den Transponder und schon geht es für mich raus. Der Wechsel funktioniert absolut reibungslos und ich drehe meine Runden. Carstens Zeiten im Kopf versuche ich diese zu erreichen. Doch bei 1:39 ist schluss für mich, zu gross ist der Gedanke an die noch ausstehenden 3 Stunden welche wir hier im Kreis fahren, Konstanz ist das Mittel der Wahl – Sturzfreies durchkommen die oberste Devise. Also weiter mit Zeiten um die 1:40 um den Kurs und Runden abspulen.

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Der Turn verläuft ohne grosse Probleme und ich übergebe wieder an Carsten. Dieser brennt direkt wieder mit 1:38 um den Kurs, wie macht der Kerl das nur. Im Sprintrennen am Freitag war er langsamer als jetzt bei der Langstrecke, der hat da was falsch verstanden. Oder ist doch der Quickshifter oder der Gummi für die schnelle Runde zwischendurch das Geheimrezept? Am Korea kann es nicht liegen, den haben wir beide verköstigt, oder hätte ich doch gestern abend zugreifen sollen? Fragen über Fragen … aber vielleicht kürzt er auch einfach nur irgendwo ab?
Inzwischen zieht sich der Himmel ein wenig zu, es schaut nach Regen aus. Schlechte Vorzeichen, wir haben beide zwar Regenreifen dabei, aber keine auf Felgen aufgezogen. Egal, er fährt uns auf jeden Fall immer weiter nach vorne, inzwischen liegen wir schon auf 12. Schlecht nur dass ich jetzt gleich dran komme und wir somit wieder zurückfallen werden. Also übernehme ich und … die Zeiten fallen wieder auf konstante 1:41. Ähm … was ist das … Tropfen auf dem Visier? Och nö, es fängt langsam an, also weiter. Die Mitstreiter werden langsamer, ich versuche den Speed zu halten und drehe weiter meine Runden. Runde für Runde wird abgespult, immer zwischendurch mal wieder ne 1:39 aber auf Dauer ist das nix. Inzwischen hat sich das mit dem Regen quasi wieder erledigt, es ist zwar noch dunkel aber es bleibt trocken … noch …

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Das Überrunden nervt ganz schön, da stehen doch teilweise einige Leute mächtig im Weg … teilweise muss man sich mächtig zusammenreissen um nicht durchzudrehen. Ein paar Runden habe ich mit einer 1000er zu kämpfen, in den Kurven steht er quasi, beim Rausbeschleunigen fliegt er aber förmlich davon. Er hält mich auf ARGL, also raus mit der Brechstange und wie am Freitag vorbei beim Anbremsen auf das Shell. Passt. Noch ein paar Runden und Carsten ist wieder dran.

So spulen wir Turn für Turn ab und kommen ohne grössere Probleme durch das Feld. Zu schrauben gab es quasi nicht wirklich etwas, nur mein Vorderrad wurde aus reinen Sicherheitsgründen gewechselt. Den letzten Turn nehme ich dann nochmal in Angriff und fahre das Ding sicher nach Hause.

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Bei der Siegerehrung dann die Bestätigung unserer gröbsten Überlegungen, wir liegen Gesamt auf Position 12 und in der Open-Klasse auf 3. Super, das ist doch wesentlich besser als von uns vermutet und bedeutet für uns die nächsten Pokale an diesem Wochenende.
Danke noch einmal an Bundy für die Hilfe und an den Wettergott dafür dass er mit dem Regen bis nach dem Rennen gewartet hat. Fürs nächste mal wäre es allerdings nett, wenn Du dann doch noch wartest bis wir alle eingeladen haben, dann muss nämlich nicht mein Handy auf Wasserdichtheit getestet werden ;)

Fazit:

  • GEILES WOCHENENDE
  • Quickshifter Rulez

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