Training in Hockenheim abgeschlossen
Nachdem die Zeit bis zum nächsten Lauf im Seriensport ewig lang und dies für einen Aufzünder ein grosses Problem darstellen kann wurde entschieden die Zwischenzeit für Trainings zu nutzen. Gerade nach dem Sturz und der damit verbundenen notwendigen Reparatur des Motorrades war das Training umso wichtiger.
Die Lederkombi kam gerade noch pünktlich von Pia zurück und erscheint im neuen Glanz. Die defekten Nähte wurden korrigiert und defekte Lederteile ausgetauscht. Echt eine super Arbeit in extrem schneller Zeit – wer also mal nen defekten Kombi hat ist mit Pia mit Sicherheit gut beraten (www.Leder-Reparatur.de).
Also ging es mit der neu aufgebauten GSX-R im Gepäck am Sonntag nach Hockenheim zum Renntraining. Dort eingetroffen war Dennis schon vor Ort und konnte es kaum erwarten auf die für ihn neue Strecke logelassen zu werden. Ich bezog die Box, brachte die Papierabnahme hinter mich und wartete in freudiger Erwartung auf den ersten Turn.
Im ersten Turn ging mein Blick ständig auf die Wassertemperatur, ein etwas ungutes Gefühl hatte ich nach der gerissenen Schlauchschelle in der Schleiz schon noch … aber völlig unnötig – alles hielt. Ich drehte meine Runden und konnte mich somit langsam an die, durch die neu angebrachten Lenkerstummel verursachte, Sitzposition gewöhnen. Im 2ten Turn dann eine kleine Feinberührung, ein anderer Fahrer verschaltete sich (nach eigener Aussage) und wurde zu weit rausgetragen. Ich wollte diesen gerade überholen und wir stiessen aneinander – glücklicherweise nur mit den Oberkörpern so dass beiden nichts passierte und wir weiter fahren konnten – ohne Schäden. Hierdurch ist mein linker Lenkerstummel jedoch etwas verschoben worden wodurch mein Turn beendet wurde.
Die nächsten Turns verliefen ebenso ohne grössere Vorkommnisse. Die Runden wurden abgespult doch irgendwie kam ich nicht auf Geschwindigkeit. Mit fehlt im Training irgendwie der Biss das letzte rauszuholen ausserdem ist viel zu viel Los auf der Strecke. Das gleicht ja schon fast einem Touristenfahren hier – an jeder Ecke steht jemand rum, die Geschwingkeit der Teilnehmer in der schnellsten Gruppe geht extrem weit auseinander. Das Limit war an jeder Stelle des Kurse noch lange nicht erreicht – doch warum sollte ich das auch ausloten. So ging es Runde für Runde um den Kurs um jeweils an anderen Stellen neue Linien oder andere Bremspunkte auszuprobieren. Umso erstaunter war ich dass trotz “gemütlicher” Fahrweise eine 1:56,3 auf dem Laptimer stand. Nun gut, gerne hätte ich eine bessere Zeit gesehen aber dazu hätte ich wohl etwas drücken müssen. Da geht also noch was – definitiv.
Das Training erfüllte seinen Zweck voll und ganz. Keine grossen Probleme, die Technik hat gehalten und die Übersetzung passt. In Hockenheim steht am 15. Juni noch ein weiteres Training an und dann sollte alles für den nächsten Seriensportlauf passen.
Die GPS-Aufzeichnung meiner ersten beiden Turns ist online auf Athon-GPS.de zu finden.
Die ersten Bilder vom Speer Renntraining am 31. Mai 2009 am Hockenheimring sind auch schon im Internet bei SportingPicture.com zu finden.
Erneut ist nur aber keine grosse Zeit zum Ausruhen, am Freitag geht es wieder los und zwar in der Schleiz. Dieses mal Sturzfrei und mit besseren Zeiten – die Schlauchschellen werden halten
2. Juni 2009 um 18:06
Hi Thomas,
das hört sich doch ganz prima an! Wir sehen uns am Freitag in Schleiz!
Gruß Henny