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Wettervorhersagen ungenau – Hockenheim im Wechselbad

15. Juni 2009 – das für mich letzte Montagstraining am Hockenheim vor dem nächsten Seriensportlauf an gleicher Stelle steht an. Die Wettervorhersagen verheißen eigentlich klare Verhältnisse, mit 89 % Niederschlagsrisiko sollte es doch nass sein – also Regenreifen eingepackt und frohen Mutes in Richtung Hockenheim aufgebrochen.


Während der Anfahrt ging das eine oder andere Mal doch schon mächtig die Welt unter, die Himmelspforten wurden geöffnet und das Wasser kam gerade so runter wie es verfügbar war. Super, endlich mal wieder Regen in Hockenheim, darauf hab ich mich schon gefreut. Die letzten Kilometer vor Hockenheim dann eher “trocken”, also kein Wasser mehr von oben, die Strasse an einigen Stellen schon am Abtrocknen. Im Fahrerlager selbst das gleiche Bild doch ca. 1 Stunde vor Trainingsbeginn fängt es wieder an zu nieseln. Super, Regenreifen rein und warten dass es los geht.
Bei der Anmeldung die freudige Nachricht, heute gibt es aufgrund der geringen Teilnehmerzahl keine Gruppeineinteilung – freies Fahren für alle. Perfekt, Fahrzeit ohne Ende. Also raus gehts auf die Strecke doch schon nach wenigen Metern komme ich ins Grübeln “Ist das wirklich nass genug hier?”. Nach 2 Runden auf der stark abtrocknenten Strecke (Ideallinie ist fast komplett trocken) die Entscheidung wieder rauszufahren – erneuter Reifenwechsel.

Die bereits auf Reifenwärmern in der Box liegenden GP-Racer werden montiert und ich rolle wieder auf die Strecke. Super, die Ideallinie ist fast komplett trocken, nur Ausgangs der Mercedes ist es noch etwas feucht was ich durch einen heftigen Rutscher verdeutlicht bekomme. Also drehe ich mehr oder weniger gemütlich meine Runden und gewöhne mich an das Gefühl mit GP-Racern das Knie am Boden zu haben, den Bremspunkt immer weiter nach hinten zu verlagern und dennoch ständig ein nasses Visier zu haben. Die Verhältnisse sind etwas tückisch machen aber dennoch irgendwie Spass.

An eine Zeitenverbesserung war aufgrund der Wetterverhältnisse für mich nicht zu denken. Zu gross die Angst die Maschine zu Kernschrott zu verarbeiten. Dennoch denke ich dass das Training für mich gut war, es wurden extrem viele Runden gedreht und ich fühle mich auch bei diesen Verhältnissen Pudelwohl. der 11. Juli kann kommen, das Wetter sollte hier nun völlig egal sein :)

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