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Training am Lausitzring – Fahrzeit ohne Ende

Am vergangenen Wochenende ging es zum Training an den Lausitzring. Das Angebot von SPS-Race war einzigartig – 3 Tage lang Training in nur 2 Gruppen mit Turns in einer Länge von 45 Minuten. Fahrzeit pur – mehr geht wohl kaum. Da der letzte Meisterschaftslauf dieses Jahr am Lausitzring ansteht und mein letzter Auftritt dort nun doch schon rund 5 Jahre her ist gab es keine grossen Überlegungen – eine super Chance zum Training. Also den Transporter beladen und ab zum Eurospeedway Lausitzring.

Donnerstag abend treffe ich im Fahrerlager ein und bin offenbar nicht der erste. Nach etwas suchen habe ich einen netten Platz bezogen und kümmerte mich erstmal um den Papierkram. Dort wurde ich von einer super Organisation überrascht: keine Wartezeiten am Anmeldetruck, alles perfekt organisiert und jederzeit ein Ansprechpartner vor Ort welcher bei allen Fragen zur Seite steht. So soll das sein – da kann sich so manch einer der alt eingesessenen Veranstalter doch noch ne Scheibe von abschneiden …

Freitag morgen – es geht raus auf den Kurs. Die grauen Gehirnzellen werden wieder aktiviert – wo ging es hier nochmal lang. Ah ja, stimmt, so ungefähr war das. Die ersten Kurven sind noch im Kopf und stimmen ungefähr mit meiner Erinnerung überein – ende der Gegengerade dann das Erwachen – das hab ich aber anders im Kopf … egal passt schon so. Die ersten 45 Minuten werden gemütlich abgespult um den Kurs langsam wieder zu erlernen.

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Der Blick auf das Hinterrad am Ende des Turns lässt mich allerdings ein wenig Erschrecken – der Reifen ist auf der linken Flanke völlig aufgerissen – kein schönes Bild. Also direkt zu Pepe und einen Crashkurs zum Thema Fahrwerksgeometrie belegen. Mit neu eingestelltem Fahrwerk geht es im nächsten Turn wieder raus und was soll ich sagen – ich fahre ein neues Motorrad. Die GSX-R reagiert plötzlich viel direkter beim Umlegen und folgt meinen Anweisungen deutlich klarer. Dazu kommt dass ich das Gefühl habe über deutlich mehr Grip zu verfügen und ein besseres Feedback vom Bike zu bekommen – na das ist doch schon mal optimal und eine gute Voraussetzung für den Rest des Tages. Danke Pepe – ich muss mal in Deinem Laden vorbeikommen :)

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Der Rest des Tages verläuft relativ unspektakulär – ich drehe meine Runden und verbessere meine Zeiten. Zwar ist hier nicht wirklich etwas gutes bei herausgekommen aber darum geht es nicht. Ich habe im Training immer das “Problem” dass ich keine guten Zeiten erfahren kann und diese erste im Rennen kommen – ich will halt einfach nix kaputt machen. Auf jeden Fall kenne ich den Kurs jetzt wohl definitiv auswendig.

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Zwischendurch konnte ich der Versuchung nicht wiederstehen – Willy bot mir eine 1000er für einen Turn an – also probierte ich mich einmal auf dem Big Bike. Brutal wie die nach vorne geht – das macht echt laune. Allerdings frage ich mich warum die ein Vorderrad montiert hat – das braucht ja doch kein Schwein ;) Denoch bin ich froh wieder auf meiner 750er zu sitzen – hier fühle ich mich derzeit doch noch deutlich wohler …

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Das Wochenende selbst ist aus meiner Sicht heraus echt gut verlaufen. Ich bin wohl noch nie so viele Runden auf einer Rennstrecke am Stück gefahren wie hier. Zeitenmässig bin ich zufrieden – auch wenn ich das selbst gesteckte Ziel nicht erreicht habe. Allerdings bin ich mir Sicher dss dies im Rennen kein Thema sein sollte – mit frischen Reifen und dem notwendigen Ehrzeiz ist da noch einiges drin.

Fazit:
Der Eurospeedway Lausitzring ist eine recht interessante Strecke mit einigen Tücken. Diverse Stellen sind doch enorm Gewöhnungsbedürftig, eine Schlüsselstellen benötigten einfach nur etwas Übung und einen kleinen Hang zum Wahnsinn. Der letzte Lauf zur Meisterschaft kann kommen …

2 Kommentare zu “Training am Lausitzring – Fahrzeit ohne Ende”

  1. slowly schrieb:

    He he, es wurde auch wirklich Zeit, dass dir mal jemand am Fahrwerk gedreht hat!!!! LOL!!!

    Und nun kauf dir mal ein schwarzes oder verspiegeltes Visier, die Bilder kann man sich nicht anschauen!!!! Was ne Hackfresse!!!!

    Gruss Dennis

  2. Thomas Schiffler schrieb:

    Das mit dem Fahrwerk war echt der Hammer, ich glaub ich hab ein neues Aufgabengebiet gefunden – Fahrwerk verstehen ;)

    Das mit dem Visier – nee lass mal – ich möchte meine Gegner durch den ekeligen Anblick meiner Visage einschüchtern – funktioniert ja bisher ganz gut ;)

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