Nachdem vergangene Woche nun die neue Verkleidung für die GSX-R angekommen ist, wurde es zeit die selbige zu montieren. Damit aber nicht genug, das Wochenende ist lang also steht neben dem montieren auch noch eine Lackierung an … aber eines nach dem anderen.
Als erstes wurde die Verkleidung an die GSX-R angepasst. Hierzu wurde die selbige ein erstes mal montiert und die notwendigen Löcher gebohrt. Beim Verkleidungsunterteil mussten einige Dinge ausgefräst werden damit der Katalysator passt und der Ständer weiterhin genutzt werden können. Da das Heck dieses mal ein geschlossenes Racingheck ist musste hierfür noch ein Unterbau hergestellt werden, welcher das Nachgeben und eventuelle Brechen des selbigen verhindern wird.
Als nächstes wurde die komplette Verkleidung wieder demontiert und hässliche Stellen im Lack mit Spachtelmasse ausgebessert bevor es zur Grundierung in den Keller ging.
Einige Grundierungs- und Lackschichten später war es dann so weit, die Verkleidung trug die gewünschte Farbe und konnte mit dem Klarlack überzogen und anschliessend, unter Ausnutzung des guten Wetters ausnahmsweise im Freien, montiert werden.
Da die Schnellverschlüsse sich teilweise doch als ein wenig störrisch erwiesen dauerte die Montage ein wenig länger als eingeplant. Diverser Wutanfälle war es dann allerdings endlich so weit – die GSX-R steht in Ihrem neuen Gewand da und ich muss sagen dass ich mit der Arbeit durchaus zufrieden bin. Mit grosser Sicherheit werden einige die mich kennen sich fragen welche Teufel mich geritten hat – aber ja, es ist Rot – die Farbe die ich bisher immer kategorisch abgelehnt habe – geworden:
Nun kann es endlich richtig los gehen. Den ersten Einsatz im neuen Kleid wird mein Baby am kommenden Wochenende beim 6 Stunden Reinoldussprint am Nürburgring haben.